Aufbau des Installationspakets und Rollout-Strategien

Benötigte Berechtigungen: IT-Admin

Für empower® gibt es verschiedene Einrichtungsarten und Rollout-Strategien, die Sie zur Verteilung der Software in Ihrem Unternehmen verwenden können.

Aufbau des Installationspakets

Bei der Installation wird zwischen per Machine und per User unterschieden.

Die Installation per User wird für Umgebungen empfohlen, in denen Benutzer empower® selbst auf ihrem Gerät installieren.

Die Installation per Machine wird für die Software-Verwaltung bei der Verteilung durch die IT-Abteilung empfohlen. In diesem Fall wird empower® für das jeweiligen Gerät installiert.

Der einzige Unterschied zwischen den Installationspaketen besteht in der unterschiedlichen .msi-Datei, die ausgeführt wird.

Darüber hinaus enthält das Installationspaket in beiden Varianten einen Payload-Ordner. Dieser enthält wichtige Dateien für die vollständige Installation der Software.

Auto Updater

Um sicherzustellen, dass die Client-Version von empower® kontinuierlich aktualisiert wird, kann der Auto Updater bei der Erstinstallation von empower® installiert werden.

Diese Option ist allerdings nur für die per User-Variante verfügbar.

Wenn der Client für automatische Updates konfiguriert ist, wird der Auto Updater bei jedem Systemneustart gestartet und prüft regelmäßig, ob neue Updates verfügbar sind.

Ist ein Update verfügbar, wird der Client automatisch aktualisiert.

Anmerkung

Für weitere Informationen zum Auto Updater siehe Übersicht über den empower® Auto Updater.

Lastverteilung

Um eine Überlastung des Backends zu vermeiden, ist es wichtig, dass nicht alle Clients gleichzeitig versuchen, sich mit dem Backend zu synchronisieren. Dafür gibt es die Lastverteilung.

Die Lastverteilung kann für empower® Versionen >= 9.3 verwendet werden. Sie verhindert, dass das Backend überlastet wird, weil zu viele Clients gleichzeitig synchronisieren.

Die Einstellungen für die Lastverteilung werden während der Backend-Installation vorgenommen. Bei Bedarf können weitere Informationen zur Lastverteilung angefordert werden.

Wenn Sie in der empower® Cloud hosten, werden die passenden Einstellungen automatisch angewandt.

Anmerkung

Trotz der Lastverteilung wird empfohlen, den Rollout in Wellen durchzuführen, um längere Wartezeiten für die Clients zu vermeiden.

Anmerkung

Für weitere Informationen zur Lastverteilung siehe Lastverteilung für die Desktopsynchronisierung.

Mögliche Rollout-Strategien für empower®

empower® kann mithilfe verschiedener Strategien ausgerollt werden.

Im Folgenden werden drei Rollout-Strategien zusammengefasst:

  • Rollout in Wellen

  • Rollout mit Pilotgruppe

  • Rollout als Big Bang

Rollout in Wellen

Wenn Sie empower® in Wellen ausrollen, sollte der folgende Prozess befolgt werden:

  1. Die Personengruppe (Welle), die die Software zuerst erhalten soll, wird definiert.

  2. Mögliche Probleme werden erkannt und behoben.

  3. Die nächste Personengruppe (Welle) erhält die Software. Dieser Schritt wird wiederholt, bis alle die Software erhalten haben.

Die Einführung in Wellen wird ab einer Anzahl von 1.000 Benutzern empfohlen.

Rollout mit Pilotgruppe

Wenn Sie empower® mit einer Pilotgruppe ausrollen, sollte der folgende Prozess befolgt werden:

  1. Die Pilotgruppe, die die Software intensiv testen soll, wird definiert.

  2. Mögliche Probleme werden erkannt und behoben.

  3. Die Software wird dann schrittweise in anderen Gruppen und/oder Abteilungen eingeführt.

Der Rollout mit einer Pilotgruppe wird ab einer Anzahl von 1.000 Benutzern empfohlen.

Rollout als Big Bang

Bei einem Rollout als Big Bang wird die Software direkt an alle Benutzer verteilt.

Da alle Benutzer direkt von der Änderung betroffen sind, sind intensive Vorbereitungen und umfangreiche Tests erforderlich, um sicherzustellen, dass die Software reibungslos funktioniert und potenzielle Probleme im Voraus behoben werden können.

Der Rollout als Big Bang wird für eine Anzahl von Benutzern von max. 1.000 empfohlen.

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