Lastverteilung für die Desktopsynchronisierung

Verfügbar ab Version: 9.3

Betriebssystem: Windows, macOS

Benötigte Berechtigungen: Benutzer

Während der Desktopsynchronisierung über den empower® Sync verwendet empower® ein System zur Lastverteilung, um die Synchronisierungslast auszugleichen.

Anmerkung

Für weitere Informationen zum empower® Sync siehe empower® Sync.

Wenn zu viele Geräte gleichzeitig zu synchronisieren versuchen, kann dies zu Lastspitzen auf dem Anwendungsserver führen.

Hierfür kann es verschiedene Gründe geben.

Beispiele für diese Situation sind die folgenden:

  • Viele Mitarbeitende melden am Morgen zur gleichen Zeit an, um mit der Arbeit zu beginnen.

  • Viele neue Mitarbeitende melden sich zu Beginn des Monats an. um mit der Arbeit zu beginnen.

  • Viele Geräte synchronisieren aufgrund eines zuvor verteilten Updates gleichzeitig.

Bei solchen Lastspitzen reagiert der Anwendungsserver möglicherweise nicht mehr schnell genug auf Geräteanfragen.

Trotz mehrerer Anfragen von einem Gerät kann dies dazu führen, dass der Synchronisierungsvorgang auf den Geräten abgebrochen wird. Nach einigen Minuten versuchen die Geräte erneut, sich zu synchronisieren.

Dadurch entsteht ein Stau, da immer mehr Geräte gleichzeitig versuchen, zu synchronisieren.

Um solche Überlastungssituationen auf dem Anwendungsserver zu vermeiden, stimmt sich jedes Gerät mit dem Backend ab, bevor ein Synchronisierungsvorgang gestartet wird.

Das Backend genehmigt nur eine angemessene Anzahl paralleler Synchronisierungsprozesse. Sobald die maximal mögliche Anzahl paralleler Synchronisierungsprozesse erreicht ist, verweigert das Backend weiteren anfragenden Geräten die Synchronisierung und platziert sie in einer Warteschlange.

Der Benutzer erhält in der Benutzeroberfläche des empower® Syncs eine entsprechende Benachrichtigung und das Gerät startet nach der angegebenen Zeit einen neuen Synchronisierungsversuch.

Anmerkung

In Bezug auf Installationen niedrigerer Versionen wird ein kollaborativer Ansatz verfolgt.

Das bedeutet, dass Geräte mit älteren Versionen immer noch synchronisieren können. Sie sind jedoch nicht mit dem Konzept zur Lastverteilung kompatibel.

Daher werden alle Synchronisationsanfragen von älteren Versionen vom Backend akzeptiert.

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